Bundesnetzagentur

LTE

Im Überblick

LTE

Der Begriff LTE (Long Term Evolution) steht für die international abgestimmte Weiterentwicklung der bestehenden Mobilfunktechnik und bietet höhere Datenraten als GSM oder UMTS. LTE wird dabei noch der 3. Mobilfunkgeneration zugeordnet und hat die chronologische Bezeichnung 3.9 G. Ähnlich wie bei den anderen Mobilfunkgenerationen sind zum Betrieb ein Netz aus Basisstationen, die eine bestimmte Fläche versorgen, sowie entsprechend kompatible Endgeräte notwendig.

LTE wurde so entworfen (konzipiert), dass es in verschiedenen Frequenzbereichen von etwa 700 MHz bis 2700 MHz betrieben werden kann. Welche Frequenzen in welchem Land tatsächlich genutzt werden, ist derzeit noch nicht abzusehen. In Deutschland ist der Frequenzbereich der sogenannten „Digitalen Dividende“ attraktiv. Dieser Bereich freiwerdender Rundfunkfrequenzen eignet sich technisch besonders gut für einen ländlichen Ausbau der Breitbandzugänge (schneller Internetzugang). In den in Deutschland für LTE weiter vorgesehenen Frequenzbereichen ist aufzubauende Netzstruktur der heutigen Zellstruktur der bestehenden Mobilfunknetze sehr ähnlich. Deshalb werden zahlreiche bestehende Mobilfunkstandorte auch für die LTE-Technik mitbenutzt werden.

In den Vergaberichtlinien der Bundesnetzagentur (Verfügung 59/2009) für den Frequenzbereich der Digitalen Dividende (790 - 862 MHz) wird davon ausgegangen, dass sich die maximalen EIRP-Werte bei 56 dBm (400 W) für städtische Gebiete und 64 dBm (2,5 kW) für ländliche Gebiete, jeweils bezogen auf 5 MHz breite Frequenzblöcke, bewegen.

Weiterführende Informationen

Ausführliche Informationen zu LTE.

 

Personenschutz

Die Sendeleistung pro LTE - Standort wird in der Regel größer als 10 W EIRP sein, so dass die Basisstationen den Bestimmungen der BEMFV unterliegen. Für den Betrieb der LTE-Standorte ist deshalb zur Überwachung der Einhaltung der Grenzwerte zum Schutz von Personen in elektromagnetischen Feldern eine Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur notwendig.

 

Stand: 25.08.2015

Zusatzinformationen

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