Bundesnetzagentur

CB-Funk

Anwendung

CB-Funkantenne

Der CB-Funk war anfangs als reines Sprechfunk-Kommunikationsmedium konzipiert. Abhängig von dem Einsatz der Funkgeräte (stationär, mobil oder in der Hand gehalten), der verwendeten Antenne und dem Standort können unter normalen Bedingungen Distanzen von wenigen 100 Metern bis über 50 km überbrückt werden. Je nach Sonnenaktivität und zugehörigem Zustand der Ionosphäre lassen sich zeitweise jedoch auch europaweite und interkontinentale Verbindungen tätigen.

Der Sprachgebrauch im CB-Funk ähnelt dem des Amateurfunks und anderen kommerziellen Sprechfunkdiensten. So werden auch hier zahlreiche Q-Gruppen mit fest stehenden Bedeutungen verwendet. Z. B. bedeutet die Q-Gruppe "QRT", dass der Funkverkehr beendet wird. Darüber hinaus gibt es diverse CB-Funk typische Formulierungen, z. B. wird ein Handfunkgerät häufig als "Handgurke" oder "Handquetsche" bezeichnet.

Neben der Kommunikation auf direktem Wege gibt es zwischenzeitlich zahlreiche Sprachgateways, die auf bestimmten Frequenzen des CB.Frequenzbandes arbeiten und eine Verbindung zwischen Funkgerät und einem anderen Medium, in der Regel dem Internet, herstellen. So können CB-Funker über große Distanzen kommunizieren ohne dass der Gesprächspartner in der Reichweite der Funkanlagen liegen muss.

 

Stand: 05.03.2015

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