CB-Funk
Im Überblick

Die Bezeichnung "CB-Funk" kommt ursprünglich aus den USA und bedeutet soviel wie "Jedermannfunk". Der CB-Funk ist eine private, nicht kommerzielle Funkanwendung und dient der Nachrichtenübertragung (Sprache und Daten) zwischen den Nutzern, den "CB-Funkern", wobei alle Nutzer gleichberechtigt sind.
Dem CB-Funk wurden Frequenzen allgemein zugeteilt, die sich im 27-MHz-Bereich (11- Meter-Band) befinden. Hier stehen in Deutschland 80 Kanäle zwischen 26,56 MHz und 27,41 MHz zur Verfügung. Zur Sprachübertragung werden vorwiegend die Frequenzmodulation (FM), daneben aber auch die Amplitudenmodulation (AM) und die Einseitenbandmodulation (SSB) verwendet. Die maximale effektive Strahlungsleistung (ERP) eines CB-Senders beträgt 4 W für FM, PM und SSB sowie 1 W für AM.
Personenschutz
Stationäre CB-Sender erzeugen eine maximal zulässige Ausgangsleistung von 4 W. In den meisten Fällen werden Antennensysteme ohne Richtwirkung und ohne Antennengewinn gegenüber einem Dipol eingesetzt.
Werden stationäre Richtantennen verwendet, die unter Berücksichtigung der zugeführten Sendeleistung und des horizontalen Antennengewinns zu einer äquivalenten Strahlungsleistung von 10 W (EIRP) oder mehr führen, müssen auch CB-Funker die Sicherheit von Personen in elektromagnetischen Feldern beachten. Dazu muss die BNetzA vor der erstmaligen Betriebsaufnahme eine Standortbescheinigung nach der BEMFV erteilen.
