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AMS-Technik

Radom
Messkoffer und Messaufsatz
Geöffnetes Radom
Messaufsatz ohne Abdeckung

 

Aufbau des AMS

Das Messsystem hat ein Gesamtgewicht von ca. 100 kg und wurde für den Außeneinsatz konzipiert. Die Messwertaufnehmer befinden sich oben auf dem Messsystem in einem sog. Radom auf einer Höhe von ca. 1,50 m. Für die Datenübertragung mittels GPRS werden SIM-Karten der vier Mobilfunknetzbetreiber eingesetzt. Die Leistungsaufnahme des Messsystems beträgt ca. 200W.

Komponenten des automatischen Messsystems:

Messkoffer:

      - Spektrumanalyzer
      - Steuerrechner

Messaufsatz:

      - E-Feld-Antenne (30 MHz – 3 GHz) (1)
      - H-Feld-Rahmenantenne (9 kHz – 200 MHz) (2)
      - Temperatur-/Hygrosensor (3)
      - GPRS-Modem, Mobilfunkantenne (4)
      - Signalwandler (5)
      - Antennenumschaltung (6)
      - GPS-Empfänger

 

Messunsicherheit des automatischen Messsystems

Die verwendete Messtechnik, wie z.B. Spektrumanalyzer, Kabel und Antennen werden regelmäßig vom Hersteller gewartet und kalibriert.

Die erweiterte Messunsicherheit (ohne Vorselektion) im Frequenzbereich von 9 kHz - 3 GHz ist kleiner als 3 dB.

 

Bewertung der Messergebnisse

Die Bewertung der messtechnisch ermittelten Feldstärken erfolgt entsprechend der Empfehlung des Rates vom 12. Juli 1999 zur Begrenzung der Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern (0 Hz- 300 GHz) (1999/519/EG) und steht damit im Einklang mit den Anforderungen der EU-Ratsempfehlung und den in Deutschland geltenden Verordnungen (26.BImSchV und BEMFV).

Hinweise zur Darstellung der Grenzwertausschöpfungen mittels der Balkendiagramme siehe >hier<.

 

Messablauf des automatischen Messsystem

Der Messablauf des Systems entspricht dem in der Messvorschrift 09/EMF/3 festgelegten Messverfahren.

 

Stand: 05.03.2015

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